Abschlussarbeiten

- Bachelor-Arbeiten -

Kopitzki, Jacqueline (2008):

Prävention und Gesundheitsförderung im Setting Kinderkrippe

tl_files/Abschlussarbeiten/Bachelorarbeiten/Kopitzki_2008/BA_Kopitzki_2008.JPG Studiengang Gesundheitsförderung und -management
Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen
Hochschule Hochschule Magdeburg-Stendal (FH)
Themenschwerpunkt Prävention und Gesundheitsförderung
Projekt Kinder-Umwelt-Gesundheit
Verlag Blauer Punkt Verlag, Magdeburg
ISBN 978-3-941117-79-2

Zusammenfassung
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Zusammenfassung

Die vorliegende Bachelorarbeit mit dem Titel „Prävention und Gesundheitsförderung im Setting Kinderkrippe“ ist eine theoretische Arbeit, die auf der Sichtung von Literatur- und Internetquellen aufbaut und ihre Ergebnisse durch die Befragung einer mit dem Zertifikat „Gesunde Kita“ ausgezeichneten Kinderkrippe der Stadt Magdeburg vervollständigt.

Die Bachelorarbeit zeigt zunächst die Grundlagen der Tageseinrichtung Kinderkrippe auf, neben einer Begriffsbestimmung zur Krippe und dem Settingansatz werden geschichtliche Hintergründe, Funktionen und Ziele sowie Rahmenbedingungen von Krippen wie Gruppengröße und Gruppenzusammensetzung, Personalanforderungen, eine funktionierende Zusammenarbeit mit den Eltern etc. erläutert. Des Weiteren wird mit Hilfe von Statistiken zur Tagesbetreuung für unter Dreijährige ein Einblick in die Versorgungssituation in Deutschland gegeben. Reformen und aktuelle Diskussionen zum Ausbau der Tagesbetreuungsplätze geben einen möglichen Ausblick in die Zukunft der Kindertagesbetreuung. Der Einfluss der Betreuung in einer Kinderkrippe auf den Gesundheitszustand der Kinder sowie vielfältige Risikofaktoren, die auf den Gesundheitsstatus von Kindern Einfluss ausüben können werden näher betrachtet und durch aktuelle Daten zur Kindergesundheit in Deutschland verdeutlicht.

In Anlehnung an den Titel der Arbeit werden im Anschluss daran Maßnahmen und Umsetzungsmöglichkeiten für Prävention und Gesundheitsförderung in Krippen dargestellt, des Weiteren werden neben Begriffsbestimmungen und einem Praxisbeispiel der Stadt Magdeburg die Notwendigkeit frühkindlicher präventiver und gesundheitsförderlicher Interventionen ebenso aufgezeigt wie Probleme und Grenzen, welche mit gesundheitserzieherischen Maßnahmen in Tageseinrichtungen verbunden sein können.

Die Bachelorarbeit kommt zu dem Ergebnis, dass Kinderkrippen ein bislang unzureichend erforschtes Setting der Gesundheitsförderung darstellen, in dem eine Vielzahl von gesundheitsförderlichen Interventionen umgesetzt werden kann, in dem für 0-3-Jährige aber auch besondere Bedingungen geschaffen werden müssen, die sich an ihrer Altersstufe orientieren und ihre speziellen Bedürfnisse berücksichtigen.